Sarnath (Varanasi)
Sarnath ist eine der Haupt
Pilgerörte von Buddhismus. Nachdem Buddha seine Erleuchtung
unter Bodhi Baum im Bodh Gaya erfuhr, war er nach Sarnath
gekommen und hielt hier (ca. 528 v. Chr.) seine erste Predigt.
Er startete hier so die Verbreitung seiner Lehre: Das Leiden
im Leben (Samsara) durch das Beschreiten eines Pfades der
Enthaltsamkeit und durch das Beachten von 8 Regeln zu beenden,
um den Zustand der Erleuchtung und damit Nirwana zu erreichen.
Der Buddhismus, heute kaum noch in Indien vertreten, hat sich
über ganz Asien verbreitet und dort verschiedene Richtungen
entwickelt. In Sarnath stand an der Stelle der ersten Predigt
ein großer Stupa (buddhistischer Reliquienhügel, später und in
anderen Ländern auch Dagoba oder Pagode genannt) aus der
Mauryazeit (ca. 200 v. Chr.). Von ihm sind nur noch die
Grundmauern erhalten. Noch gut erhalten ist dagegen der 28 m
hohe Dhamekh-Stupa aus der Guptazeit (ca. 400 AD). Die
Ausgrabungen bezeugen, dass Sarnath einmal ein großes und
wichtiges Zentrum des Buddhismus war, in dem tausende von
Mönchen lernten und lehrten. An einem (modernen)
buddhistischen Tempel wächst ein Bodhibaum, der ein Ableger
des Bodhibaumes in Anuradhapura (Sri Lanka/Ceylon) ist. Dieser
wiederum ist ein Ableger des Bodhibaums, unter dem Buddha vor
ca. 2500 Jahren erleuchtet wurde.
Bodhibaum - In den Fußstapfen Buddhas ( Bodhgaya )
Bodhgaya, eine kleinere Stadt liegt im nordindischen
Bundesstaat Bihar, ist der Ort, in dem Lord Buddha meditierte
und die Erleuchtung unter dem Bodhi (bo) Baum erfuhr. Seitdem
gilt der Baum bei den Buddhisten als heilig. Der bo (Ficus
religiosa) Baum, der noch heute existiert, wird gesagt, der
direkte Nachkomme vom ursprünglichen Baum zu sein. Der
Bodhibaum wächst sehr schnell. Ein Ableger des ursprünglichen
Baumes war unter Kaiser Ashoka in die Königstadt Anuradhapura
in Sri Lanka gebracht worden. Von dem Bodhibaum, der daraus
wuchs, brachte man später wiederum einen Ableger zurück nach
Sarnath. Er hat Luftwurzeln und wird bis zu 30 Meter hoch. Es
ist die wichtigste buddhistische Wallfahrtsort, als Buddhismus
hier geboren war. Anhänger von Buddhismus von der ganzen Welt
besuchen Bodhgaya, Buddhismus und die Kunst der Meditation, zu
studieren.
Der prächtig Mahabodhi Tempel in Bodhgaya hat die Architektur
von Gupta-Dynastie Epoche. Die Beschriftungen auf dem Tempel
beschreiben die Besuche der Pilger aus Sri Lanka, Myanmar und
China zwischen 7. und 10. Jahrhundert n.Chr. und
wahrscheinlich ist er den gleichen Tempel, den von Hiuen Tsang
in 7. Jahrhundert n.Chr. besucht wurde.
Sehenswertes
Mahabodhi Tempel, Archäologisches Museum, Meditation-kurs.
Nalanda - alte Stätte der Lehre
Nalanda, liegt 90 km südlich von Patna, war das berühmte
Zentrum zum Buddhisten Lernen zwischen 5 und 12 J.h. n.Chr.
Sie war einer der ersten Universitäten der Welt. Buddha hatte
Nalanda viele Mal während seiner Lebenszeit besucht und später
auch Lord Mahavira, Begründer des Jainismus, besucht Nalanda.
Der chinesische Gelehrte und der Reisender Hieun Tsang blieb
hier für 5 Jahre in 7. Jahrhundert, zunächst als Schüler und
später als Lehrer. Damals gab es 10.000 Mönche und Studenten
und 2.000 Lehrer in Wohnsitz. Die sorgsam freigelegten
Überreste weisen Stupas, einen gewaltigen Treppenaufgang,
dekorative Wandbilder, Hörsäle, Schlafräume und Bildnisse
Buddhas auf. Ein internationales Zentrum für das Studium von
Buddhismus wurde hier in 1951 gegründet.
Sehenswertes
Der Nalanda Museum, Nava Nalanda Mahavihar, Lauria Nandangarh.
Rajgir - Pilgerzentrum für verschiedene Glaubensrichtungen
Die erste buddhistische Ratsversammlung wurde hier, nachdem
Buddha Erleuchtung (Nirvana) erfuhr, stattgefunden. Es liegt
15 km südlich von Nalanda in einem schönen Tal. Buddha hat
hier 12 Jahre seines Lebens verbracht. Es war die alte
Hauptstadt des Magadha Könige. Rajgir wird auch als
Panchpahari genannt mit Schreinen auf fünf Hügeln. Es war hier,
dass die Lehre vom Buddha zum erstem Mal hinunter geschrieben
wurden. Rajgir ist auch ein wichtiger Ort der Wallfahrt für
die Hindus und die Jains.
Sehenswertes
Gridhakuta, Ajatashatru Fort, Venuvana Vihara.
Lumbini
Lumbini ist der Geburtsort von Buddha, den auch bekannt als
’Tathagata’ (Ein, der die Wahrheit gefunden hat). Es ist
unbedingt für die Person hier zubesuchen, die die Liebe und
die Widmung von Buddhismus bewundert. Es ist einer der vier
heiligen Orte von Buddhismus. Es ist das Mekka von jedem
Buddhisten. Es ist im Parinibbana Sutta eingeschrieben, dass
Buddha selbst vier Orte identifiziert hat, als zukünftige
Wallfahrtsörte des Buddhismus: sein Geburtsort (Lumbini), Ort
seiner Erleuchtung (Bodhgaya), Ort seiner ersten Predigt
(Sarnath in der nahe von Varanasi), und Ort von seinem Tod (Kushinagar).
Alle diesen Ereignissen wurden draußen in Schoß der Natur
unter Bäumen geschehen. Vielleicht erklärt es, warum
Buddhisten immer die Umwelt und das Naturgesetz geachtet haben.
Lumbini liegt in der umgebungen Himalayas ca. 250 km
südöstlich von Kathmandu. Während der Epoche Buddhas war
Lumbini ein schöner Garten voll mit Grün und schattigem Sal
Bäumen (Shorea). Der Garten und seine friedlichen Umgebungen
wurden Könige von Shakya und Kolia –Clan gehört. Der Vater von
Gautama Buddha, König Suddhodana, gehört der Shakya Dynastie,
die als Kshatriya (Kriegerkaste) bekannt war. Maya Devi,
Buddhas Mutter, hat ihr Kind auf ihrem Weg zum Haus ihres
Eltern in Devadaha während Nehmen Rest in Lumbini unter einem
Sal Baum im Monat von Mai (642 v.Chr.) zur Welt gebracht.
Die Schönheit von Lumbini ist in Pali und Sanskrit Literatur
beschrieben. Zu besichtigen sind hier die Reste der alten
Ashoka-Säule, die Ruine eines alten Klosters und die
Skulpturen der Maha Devi, der Mutter des Buddha.