Holiday in India
The Indian subcontinent holidays has fascinated the world with her mystical culture and oldest culture known as Indus Valley culture over 5000 years ago when many cultures of the world were in nomadic form.
 
   
 
 
 
 
 
 
 

Kastensystem

Der grossen Freizügigkeit im Kultischen und im Glauben steht das festgefügte Kastensystem gegenüber, das seit Jahrtausenden für alle Hindus verbindlich ist. Nicht im Glauben, sondern in der sozialen Ordnung findet man das Band, dass alle Hindus eint.

Hindu kann man nur durch Geburt werden. Im späteren Leben k ö nnen Einzelpersonen nicht mehr dem Hinduismus beitreten. Hindu wird man durch die Geburt in einer bestimmten Kaste. Man kann weder in eine Kaste ein - oder austreten, noch die Kaste wechseln.
 

Karma

Eine der Grundlagen des hinduismus ist das moralische Vergeltungsprinzip aller Taten, das Karma. Das Karma ist ein Teil des Dharma, des ewigen Weltgesetzes, das den Makrokosmos ebenso wie den Mikrokosmos beherrscht. Nach dem Karma erhält jedes Wesen bei der Geburt seinen Platz innerhalb oder außerhalb des kastensystems aufgrund der guten oder bösen Taten in einem vorausgegangenen Leben. Samsara, die Lehre von der Seelenwanderung, ist die Basis des Kastensystems. Sie ermöglicht jedem Menschen durch gute Taten in diesem Leben, das folgende Leben zu verbessern. Andererseits ist kein Hindu mit seinem Schicksal unzufrieden, auch nicht der ärmste Bauer, denn hat er ein Schicksal selbst verschuldet durch seine taten im vorangegangenen Leben.

Einige Karmas können verändert werden, aber andere können es nicht. Deshalb haben die alten Seher und Weisen die verschiedenen Heilmittel verschrieben, die daran arbeiten, den Impakt des Karma zu verändern oder zu mindern, wie Puja (Gottesdienst), das tragen von Edelsteinen, Mantras (heilige Worte), Yantras (heilige Symbole), Askese wie Fasten und Schweigen und andere Formen der spirituellen Praxis.
 

Wiedergeburt

Dem Glauben des Hinduismus nach stirbt zwar der Körper, nicht aber die Seele. Die Seele folgt dem Pfad des vorhergegangenen Lebens und kehrt in einen neuen Körper ein. Dabei greift das prinzip des Karma, das besagt dass jeder Mensch sein zukünftiges Leben im Hier und Jetzt selber bestimmt. Wird jemand krank geboren, so hat er im letzen Leben schwere Verfehlungen begangen. Wird jemand reich geboren, so hat er sich im letzen Leben verdient gemacht.

Das Kastensystems zeigt den Menschen die gesellschaftliche Stellung auf, aus der sie im jetzigen Leben nicht entfliehen können. Daher auch die Motivation, sein Leben besonders gut und fromm zu Leben, damit das nächste Leben besser wird. Von daher wird ein schlechtes Leben auch nicht als Bestrafung Gottes angesehen sondern als konsequenz der eigenen Verfehlungen.

Gott Krishna erklärt - " Zum Zeitpunkt des Todes stirbt der Körper, die Seele aber stirbt nie. Die Seele verlässt den Körper und kehrt zurück in einen neuen wie ein Körper seine Kleidung wechselt. Die Seele ist auf ewiger Wanderschaft und nimmt sich eine unendliche Anzahl von Körpern, bis alles Karmas erschöpft sind, die der Seele anhängen. Dabei greift das Prinzip des Karmas, das besagt, dass jeder Mensch sein Zukünftiges Leben im Hier und jetzt selber bestimmt. Wird jemand krank geboren, so hat er im letzten leben schwere Verfehlungen begangen. Wird jemand reich geboren, so hat er sich im letzten Leben verdient gemacht.

So muss ein Mensch auch nicht als Mensch wiedergeboren werden. Je nach Ausmass seiner verfehlungen/Frömmigkeit, so ist eine Wiedergeburt auch in form eines Tieres, einer Pflanze, eines Einzellers oder eines Halbgottes möglich. Um aus dem Kreis der ewigen Wiedergeburt zu entfliehen, muss die Seele aber in einem menschlichen Körper sein. Das ewige Seelenheil auch "Miksha" gennant kann nur durch die Befreiung der Seele von den Karmas geschehen. Hier für muss ein gottgleiches Leben geführt werden und rechter Glaube, rechte erkenntnis und rechtes
Verhalten sind die Voraussetzung.
 
Auch Götter sind vom Kreis der reinkarnation nicht verschont, da auch sie menschliche Züge haben und somit auch sündigen.

Atman und Brahman

Man kann nicht durch Studium zum innersten Kern seiner Persönlichkeit kommen, sondern nur durch unmittelbare Einsicht in sich selbst. Man muss sich nach außen wie eine Lotusblume am Abend schließen, sich von der Erscheinungswelt abkapseln, wenn man das Wirken des Atman - des Selbst - spüren will, das durch Meditation die Vereinigung mit dem über-Selbst sucht.

Viele Wege führen zur Einheit mit dem Brahman, dem Urgrund des Sein, das man nicht verwechseln darf mit Brahman, dem Gott, oder dem Brahmanen, dem Priester. Das Ziel wird nicht allein durch Ritus und Kult erreicht, sondern durch ein moralisches Verhalten, das von jedem überzeugten Hindu Gewaltlöigkeit, Wahrheit, Reinheit, Selbstdisziplin, Abgeklärtheit und Toleranz verlangt.
 

Moksha (Erlösung)

Ziel des Gläubigen ist jedoch nicht die Wiedergeburt, sondern die Losl ö sung aus dem Zyklus der Wiedergeburt, die Erlösung (Moksha). Die Zuneigung des Menschen an die Materielle Welt erschafft Bindung. Die materielle Welt, die Welt, der Sinnesobjekte, ist eine Welt von Freud und Leid. Ehe der Mensch die h ö chste Glückseligkeit des eigenen Selbst verwirklicht hat, führt es ihn natürlicherweise, indem er in diesem Feld von Freud und Leid lebt, zur Entwicklung von Zuneigung und Abneigung. Die Erfahrung von Freud und Leid, von Ab- und Zuneigung, festigt den Sinn des Menschen von sich selbst als ein isolierter, begrenzter Ego/Erfahrender. Er verliert die Sicht von seiner eigenen ungebundenen, glückseligen Natur und sucht Erfüllung (Vergnügen) im Feld der Sinnesobjekte. So verliert er sich selbst, umherwandernd im Samsara, dem sich wiederholenden Zyklus von Geburt und Tod. Das ist Knechtschaft. 

Es gibt sieben heilige Flüsse im Hinduismus-

. Ganga . Yamuna . Indus . Sarasvati . Narmada . Godavari . Kaveri 

Es gibt auch sieben heilige Orte von Hindus-

. Haridwar . Mathura . Ayodhya . Varanasi . Ujjain . Dwarka . Kanchipuram

AUM (OM) steht für das Absolute und ist der Beginn und das Ende der meisten hinduistischen Gebete. Laut der indischen Philosophie entstand die Materie aus Klang. OM ist der heiligste Laut, aus ihm entstand das Universum und die Götter. Durch die Grundsilbe OM werden kosmische Schwingungen erzeugt, die die Atome des Himmels und der Erde zusammenhalten sollen. Der Weise Manu interpretierte OM als Erde, Himmel und Himmelreich. Andere interpretieren OM als Anfang der Zeiten, als Zeichen des höchsten, nicht definierbaren Gott (brahman).


Vergleichbares gibt es auch im christlichen Glauben, und zwar am Anfang der Schöpfungsgeschichte: "Am Anfang war das Wort, und das Wort war mit Gott, und das Wort war Gott." Vergleichen kann man die Klangsilbe auch mit dem jüdischen und christlichen "Amen". Eine andere Interpretation besagt, dass das "A" für den wachen Zustand, das "U" für leichten Schlaf und das "M" für den tiefen Schlaf steht. Diese drei Kombinationen ergeben das totale Bewusstsein.

Das Hakenkreuz (Swastika) im Hinduismus Das Hakenkreuz ist ein Symbol aus der Kultur der Arier. Das Wort "Swastika" ist aus Sanskrit und heißt "Glück" oder "Wohlbefinden". Für Hindus, Jains und Buddhisten ist das Hakenkreuz verheißungsvoll und wird von Hindus und Jains auf Bücher oder Häuserwände gemahlt. Auch in Tempeln ist das Swastika häufig zu finden. In der Regel wird das Zeichen in weißer Farbe auf schwarzem Hintergrund dargestellt.

Das rechtsdrehende Swastika dreht sich im Urzeigersinn und symbolisiert die Sonne und das Feuer.

Das linksdrehende Swastika dreht sich gegen den Urzeigersinn und symbolisiert das Böse. Die Göttin Kali wird häufig damit assoziiert.
 

 

 

 

 

 

Der Jainismus ist eine wichtige Religion Indiens, die in Indien gleichzeitig mit dem Buddhismus im 6.Jh./5.Jh. v.Chr. entstanden ist. Er wurde von Vardhman Mahavira (bedeutet grosser Held ca. 599 - 527 v.Chr), der letzte der 24 Weltenlehrer (Tirthankars) begründet. Heute gibt es in der Welt etwa 6 Millionen Gläubige an Jainismus, davon etwa 5 Millionen in Indien. In Jainismus gibt es keine göttliche figure wie in Hinduismus, sondern religöse Lehrer (Führer), die als Tirthankara (Furtbereiter) bezeichnet, um ihre Funktion als Mittler zwischen der materiellen und der spirituellen Welt zu verdeutlichen. Heute teilen sich die Jains in 2 große Gruppen auf - die Weissgekleideten (Schwetambaras), die durchweg weisse Kleidung tragen und die Luftgekleideten (Digambaras), die gar keine Kleidung tragen, also nackt leben. Die Jainas sind Vegetarier, halten sich sehr streng an das Tötungsverbot. Sie glauben wie die meisten asiatischen Religionen an den Kreislauf von Tod und Wiedergeburt und die Möglichkeit der Erlösung durch ein asketisches Leben und Enthaltsamkeit, Meditation, Selbstdisziplin. Die drei ethischen Grundprinzipien des Jainismus sind Ahimsa (Gewaltlosigkeit gegenüber allen Lebewesen), Aparigraha (Unabhängigkeit von unnötigem Besitz) und Satya (Wahrhaftigkeit).Die schönsten Jaintempel kann mann in Mount Abu (Rajasthan), Ranakpur(Rajasthan), und Palitana(Gujarat) finden. Die 18 Meter hohe freistehende Statue von Gommateshvara im Sravana Belgola (Karnataka) in der nähe von Mysore (wurde ungefähr 983 n.Chr.gebaut) ist ein hervorragendes Beispiel von Jain Kunst in Indischer Erbschaft.

Buddhismus Indien war das Heim von Buddhismus. Buddhismus wurde in nördlichem Indien ungefähr 500 n.Chr. begründet, wenn Siddhartha Gautama, als Prinz geboren, Erleuchtung erfuhr. Heute ist es nur im Norden in Ladakh und Nordöstlichen Staaten wie Sikkim, Assam, geübt. Obwohl es gibt ungefähr 5.2 Millionen Buddhisten in Indien, die Meiste neu konvertiert sind, die Religion ist großer Wichtigkeit, weil es seine Geburt hier gehabt hat, und es gibt viele Mahnungen von seiner historischen Rolle. Buddha selbst möchte nicht als Gott verehrt werden, er sieht sich eher als Religionsstifter, den Weg weisen kann für den Weg zum Nirvana. Laut Buddha, das Leben von Menschen ist gleichzusetzen mit Leid. Der Wiedergeburt und damit dem Leiden zu entkommen, kann nur durch das Nirvana (Erleuchtung) geschehen, es ist das höchste, was ein Buddist erlangen kann, und damit das höchste Ziel. Grunderkenntnis seiner Lehre sind dabei die 4 Wahrheiten:

Wahrheit der Aufhebung des Leidens: durch die völlige Underdrückung des Lebensdurstes, der mit Leidenschaft und Freude
Wahrheit der Entstehung des Leidens: wie entsteht Leid, Lust nach Leben, Durst nach Lust, der Durst nach Werden bzw. Nichtwerden.
Wahrheit über das Leiden: es ist zu verstehen, was Leiden ist, also z.B. Tod, Krankheit, Getrenntsein von Geliebtem, Alter etc.
Wahrheit der Aufhebung des Leidens, wenn man den elden 8-Fachen Weg folgiert.

Buddha hat den edlen 8-fachen Weg gegeben, um dem Leiden und der Wiedergeburt zu entkommen: Rechtes Denken, Rechtes Verstehen, Rechtes Reden, Rechtes Handeln, Rechtes Leben, Rechtes Streben, Rechtes Gedenken, Rechtes Sichversenken.

Es ist im Parinibbana Sutta eingeschrieben, dass Buddha selbst vier Orte identifiziert hat, als zukünftige Wallfahrtsörte des Buddhismus: sein Geburtsort (Lumbini), Ort seiner Erleuchtung (Bodhgaya), Ort seiner ersten Predigt (Sarnath in der nahe von Varanasi), und Ort von seinem Tod (Kushinagar). Alle diesen Ereignissen wurden draußen in Schoß der Natur unter Bäumen geschehen. Vielleicht erklärt es, warum Buddhisten immer die Umwelt und das Naturgesetz geachtet haben.


Christentum in Indien

Es gibt ungefähr 23 Millionen Christen in Indien. Apostel St. Thomas bereits im 1Jh. n.Chr. das Christentum nach Indien gebracht haben und haben dort entlang der südlichen Malabarküste mehrere christliche Gemeinden gegründet. Diese sogenannten „Thomaschristen“ sind noch heute etwa im Bundesstaat Kerala zu finden und machen einen erheblichen Prozentsatz der dortigen Bevölkerung aus. Die indische christliche Kirche ist somit älter als die europäische. Um 1498 n.Chr. soll schließlich der portugisische Seefahrer Vasco da Gama einige Christen im heutigen Kerala vorgefunden haben, als er hier landete. Er war der erste bekannte Europäer, der den Indischen Ozean überquerte und seine Gebeine lagen über einige Jahre in der St. Francis Kirche in Cochin. Später missionierten die Portugiesen und hatten Erfolg bei den niedrigen Kasten oder den Kastenlosen. Allerdings hat das Christentum nur an den Küstenstreifen, in Goa und Kerala, wo es auch heute noch verbreitet ist, größere Bedeutung in Indien. Die Briten zeigten zwar wenig Interesse an der Missionierung, dennoch konvertierten viele Stammesvölker im Nordosten (Nagaland, Mizoram, Meghalaya, Manipur, Arunachal Pradesh) zur Anglikanischen Kirche oder anderen evangelischen Konfessionen. In jüngerer Zeit traten auch Angehörige unberührbarer Kasten sowie Adivasi zum Christentum über, um der Ungerechtigkeit des Kastensystems zu entkommen.

Islam ist zweitwichtigste Religion des Indiens nach Hinduismus. Sogar, nachdem Teilung von Indien im Indien und Westpakistan in 1947 über 40 Millionen Muslime in Indien blieben, und heute es gibt über 140 Millionen Moslems in Indien, die Mehrheit davon gehört der sunnitischen Richtung an. Zwischen Hindus und Moslems hat es in Indien leider immer wieder Zwischenfälle gegeben, die sich bis in die heutige Zeit hinein ziehen. Islam war nicht die Religion von Indien, sondern durch die Moslem Herrscher und ihr Armee aus Afganistan eingeführt wurde, die nach Indien kam zum Plündern und danach ihre Dynastien in Indien gergründet. Islamischer Kontakt mit Indien wurde zuerst 636 n.Chr. gemacht und dann durch die Armee vom Araber Mohammad Al Qasim in 710-712 n.Chr. Von der Schöpfung vom Delhi Sultanate in 1206 durch arabischer Kraft, ist Islam eine permanente lebende Religion in Indien geworden. Es wird gesagt, dass der Mughal König Aurangzeb gewaltsam in 18 th Jahrhundert fast 10 prozent von Hindus zu Muslimen konvertiert hatte. Der Islam ist monotheistisch und kennt nur die absolute Ergebung (Fatalismus, Kismet) in den Willen Allahs, der als absoluter Herrscher angesehen wird. Das heilige Buch des Islam ist der Koran. Ein weiteres Kennzeichen ist die strikte Regelung religiöser Pflichten, wie Beten, Fasten, Almosen geben und die bekannte Wallfahrt nach Mekka. Wein und Schweinefleisch sind verboten. 

Guru Nanak, der Gründer der Religion, war geboren in 1469 im Westen von Lahore und war aufgewachsen in die Pakistanische Stadt von Sultanpur. In Sikhismus auch, wie in Jainismus, gibe es keine Gottfiguren sondern religöse Lehrer (10 in nummer). Guru Nanak predigte von Liebe und Verständnis und kritisierte die blinden Rituale der Hindus und Moslems. Guru Nanak gab seine aufgeklärte Führung seiner neuen Religion an neun aufeinanderfolgenden Gurus weiter. Der letzte lebende Guru, Guru Gobind Singh, starb 1708. Die Mehrheit der Sikhs (wörtlich Schüler) lebt in der Ursprungsregion im indischen Bundesstaat Panjab sowie in Neu Delhi. Insgesamt leben in Indien fast 20 Millionen Sikhs. Die religöse Buch von Sikhs ist Der Guru Granth Sahib.

Philosophie und Glauben

•  Es gibt nur Einen Gott. Er ist der gleiche Gott für Menschen aller Religionen.

•  Die Seele geht durch Zyklen von Geburten und Toden, bevor es die menschliche Gestalt annimmt. Das Ziel unseres Lebens sollte, ein Führen einer vorbildlichen Existenz sein, damit man vielleicht mit Gott zusammenkommt. Sikhs sollten sich jederzeit an Gott erinnern und ein tugendhaftes und wahrheitsgemäßes Leben führen. Außerdem sollte ein Gleichgewicht zwischen ihren geistigen und zeitlichen Pflichten aufrechterhalten werden.

•  Der wahre Pfad zum Erreichen von Erlösung und dem Zusammenkommen mit Gott verlangt keinen Verzicht von der Welt oder gar Zölibat. Das Leben als ein Hausherr, der sich seinen Lebensunterhalt ehrlich verdient und weltlichen Versuchungen und Sünden wiedersteht, ist bereits auf dem rechten Weg.

•  Sikhismus verurteilt blinde Rituale, wie das Fasten, den Besuch von Pilgerstädten, Aberglauben, Verehrung der Toten, Idol-Verehrung und so weiter.

•  Sikhismus predigt, daß Leute anderer Nationalitäten, Religionen, oder Geschlechts in den Augen Gottes gleichgestellt sind. Es unterrichtet die volle Gleichheit von Männern und Frauen. Frauen können an jeder religiösen Funktion teilnehmen, Sikh-Zeremonien durchführen oder die Gemeinde im Gebet führen.

Parsen

Dies ist eine der ältesten Religionen auf Erden und wurde in Persien von Prophet Zarathustra im 6 v.Chr./7 v. Chr. gegründet. Die Anhänger des Zoroastrismus werden Zoroastrier oder Zarathustrier genannt, die Anhängerschaft im heutigen Indien bezeichnet man auch als Parsen, die nach Indien flohen, um ihrer Verfolgung durch die Muslime zu entkommen. Zoroastrismus war eine der ersten Religionen, einen allmächtigen und unsichtbaren Gott zu postulieren. der Avesta (, Die religiöse Buch der Zoroastrier ist Avesta (auch Zendavesta). Gott in Zoroastrismus ist Ahura Mazda, den Gott des Lichtes, der durch die Flammen symbolisiert wird. In den Parsentempeln brennt deshalb auch immer ein Feuer. Menschheit sichert den Sieg von gut über Übel durch Folgen der Prinzipien von humata oder guten Gedanken, hukta oder gute Wörter und huvarshta oder gute Taten.

Parsen betet in Feuerntempeln und trägt ein heiliges Hemd und ein heiliger Faden. Die vier Elemente (Feuer, Wasser, Erde und Luft) sind den Parsen heilig und dürfen nicht verunreinigt werden. Als Parsen an die Reinheit der Elemente glauben, die Toten werden deshalb auf Roste in die Türme des Schweigens gelegt und von den Vögeln verzehrt. Am bekanntesten sind die Türme des Schweigens in Bombay. Dort lebt auch die größte Parsengemeinde Indiens (ca. 85.000). Die Parsen zählen wie die Sikhs zu den wohlhabenden Indern, besitzen überdurchschnittliche Macht im Wirtschaftsleben und sind bekannt für ihre sozialen Aktivitäten. Ihre Zahl ist rückläufig, da Parsen nur untereinander heiraten dürfen. Kinder aus Mischehen gelten nicht als Parsen.
 

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